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Extrakorporale Stoßwellentherapie ESWT
Anwendung:
Die ESWT dient der Schmerzbehandlung chronischer Sehnenerkrankungen und
auch Pseudarthrosen (nicht heilende Knochenbrüche). Hierzu gehören:
- Schulterverkalkungen
- Fersensporn
- Tennis- und Golferellenbogen
- Achillessehnenbeschwerden
- Chronische Entzündungen der Sehnenansätze an Hüft-
und Schultergelenken
- Patellaspitzensyndrom
- Pseudarthrosen
Prinzip:
Bei der Stoßwellentherapie werden elektromagnetisch erzeugte Schallwellen
mit hoher Energiedynamik und feiner Dosierbarkeit über einen Koppelmechanismus
auf das Schmerzzentrum des Patienten gerichtet. Der Zielpunkt wird Ultraschall
kontrolliert. Bei schmerzempfindlichen Patienten ist manchmal eine lokale
Betäubung erforderlich.
Wirkung:
Durch die Einwirkung der Stoßwellen kommt es durch Überreizung
der Nerven zur Abnahme der Schmerzempfindlichkeit. Weiterhin werden körpereigene
Reparaturmechanismen aktiviert. Kalkherde werden so verändert, daß
sie durch körpereigene Vorgänge abgebaut werden.
Behandlung:
Die Behandlungszeit beträgt pro Sitzung ca. 30 Minuten. Der Patient
kann unmittelbar nach Hause gehen. In der Regel werden 3-4 Behandlungen
durchgeführt.
Manchmal können nach der Behandlung sogenannte Resorptionsschmerzen
kurzfristig durch die Reaktionsvorgänge im Gewebe auftreten.
Die Behandlung gehört nicht zum Regelleistungsspektrum der
gesetzlichen Krankenkassen.
Wann sollte die ESWT nicht durchgeführt werden:
- Schwangerschaft
- Gerinnungsstörungen
- Marcumareinnahme
- Herzschrittmacher
- Tumorpatienten
- im Wachstum
Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Praxis.
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